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Der jemenitische Ministerpräsident trifft in Anwesenheit seines Stellvertreters und Minister für Auswärtiges die in Deutschland akkreditierten arabischen Botschafter

Ministerpräsident S. E. Dr. Ahmed Bin Obaid Dagher traf sich heute am Rande seines Deutschlandbesuches und in Anwesenheit des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenminister, S.E. Abdulmalik Abduljalil Al- Mekhlafi, und die ihn nach Deutschland begleitende Regierungsdelegation mit den in Deutschland akkreditierten arabischen Botschaftern.

Während des Treffens sagte der Ministerpräsident: „Die Situation im Jemen ist verzwickt und die Situation wird durch die ununterbrochene Einmischung des Iran in die jemenitische Angelegenheit, sowie durch die Versorgung der Huthis mit modernen und anspruchsvollen Waffen komplizierter, was die Krise und die Kämpfe im Jemen verlängerte.“

Er fügte hinzu: „Das Problem des Jemens steht im Fokus der internationalen Gemeinschaft und erhielt als einziges Land des arabischen Frühlings die volle Unterstützung von den verbrüderten Staaten im Kooperationsrat der arabischen Golfstaaten (GCC) und der Liga der arabischen Staaten. Die Krise im Jemen war zum Ende der nationalen Dialogkonferenz fast beendet, jedoch brachte der Putsch gegen den Staat und die Kontrolle über dessen Institutionen im September 2014, sowie die Situation des legitimen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi und der Regierung- zu der Zeit unter Hausarrest- das Land wieder an den Nullpunkt der Lösung, und der Krieg, den unser jemenitisches Volk in allen Teilen des Landes erlebt, brach aus“.

Der Ministerpräsident betonte, dass das Dialogdokument, welches er entworfen hat und von den Jemeniten akzeptiert wurde, von allen Parteien genehmigt und keine der politischen Komponenten und Parteien ausgeschlossen wurden, auch wurde keine Partei einer anderen vorgezogen oder benachteiligt. Er hat darauf hingewiesen, dass die Form des Bundesstaates, der sich aus sechs Provinzen zusammensetzt, sowie die faire Verteilung von Reichtum und Macht vereinbart wurden.

Die Botschafter sprachen kurz über die Situation im Jemen und äußerten, dass der Deutschlandbesuch des Ministerpräsidenten dazu beitragen wird, den deutschen Behörden ein lückenloses Bild zu vermitteln und die Missverständnisse einiger Medien, über welche sich manche Organisationen ein Bild über die humanitäre Situation im Jemen machen, zu korrigieren.

An der Sitzung nahmen die jemenitische Ministerin für Justiz, I.E. Frau Dr. Nehal Al- Awlaqi, sowie der jemenitische Botschafter, S. E. Dr. Yahya Al- Shaibi, und der Generalsekretär des Ministerrates, Herr Hussein Mansur, teil.